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Westlich von Algier erstreckt sich eine 100 km lange Badeküste mit verschiedenen Hotelanlagen, welche vor allem in den Sommermonaten von algerischen Gästen rege besucht werden.Der Fischerhafen von El Djamila, ist bekannt für seine algerischen Garnelen, welche in einem der zahlreichen Restaurants gekostet werden können.Etwas weiter gelangen wir zum Club de Pins mit Jachthafen und dem Hotel Sheraton Resort direkt am Meer gelegen. Als größten touristischen Badeort Algeriens kann man sicher Sidi Fredj bezeichnen, wo Gäste mit dem Mietwagen, gebucht meistens bei Fly.com, zu hunderten, wenn nicht zu tausenden von Kilometer weit weg herkommen. Die Hotels und Bungalows verschiedener Kategorien bieten über 2000 Betten an. Der Jachthafen ist für 400 Boote konzipiert. Die Anlage befindet sich in einem 160 ha großen Pinienwald. |
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TipasaDurch seine einmalige Lage direkt oberhalb der zerklüfteten Küste und zu Füssen des Chenoua Berges, hat sich Tipasa bereits in den Zeiten seiner Größe hervorgetan. Kaufleute und Siedler schufen eine Art römisches Saint Tropez. Die mediterrane Natur, reich an Düften und Farben, umhüllt die einst stolze Stadt mit gradlinigen Straßen gesäumt von Geschäften und Villen. Noch heute ist alles an seinem Platz, aber alles ist tot. Schafe weiden das Gras im Amphitheater ab. Die Stufen zum Tempel verlieren sich hinter Mimosen. Wilde Blumen bedecken den Boden der Nekropolis. Aus dem Friedhof wurde ein Garten am Meer. Kapitelle, geometrische Figuren, Totenschalen, Inschriften, welche einen Glauben verkünden, sind vom Wind und Salzwasser abgefeilt worden. Das Grau der Steine, die ockerfarbene Erde, steht zum ständigen Kontrast den das Meer und die Eukalyptus Bäume bilden. „Hier ist es wichtig umherzuschlendern, Tipasa erleben“, hat Albert Camus gesagt. Rund 70 km westlich von Algier. Täglich geöffnet von 9h bis 12 und 14h30 bis 18h30. Grabmal der ChristinNur wenige Kilometer westlich von Tipasa stoßen wir auf eines der seltsamsten Monumente des Landes. Ein riesiges rundes, von einem Kegel aus großen Steinblöcken überragtes Gebäude, 33 m hoch, mit 185 m Umfang und 61 m Durchmesser steht es mitten in der Landschaft. Es ist mit 60 Säulen geschmückt. Wir finden kein Fenster, keine Öffnung in diesem Gestein. Vier Scheintüren mit Kreuzmotiven geschmückt sind nach den vier Himmelsrichtungen angeordnet. Zu allen Zeiten versuchte man ins Innere des Gebäudes vorzudringen. Erst im Jahre 1865 hat man den Eingang unter der Ostpforte gefunden. Ein gewölbter Gang dringt spiralförmig ins Innere des Monumentes bis zu einer Grabkammer vor. CherchellCherchell war einst Hauptstadt unter den mauretanischen Dynastien der Bocchus und Juba. Aus einem phönizischen Handelshafen wurde eine Residenzstadt der Kunst und der Kultur. Am Hauptplatz befindet sich das Museum mit zahlreichen Statuen und an den Mauern hängen Fragmente von Mosaiken. Hier findet der Besucher bedeutsame Kopien griechischer Meisterwerke. Nirgends kamen so viele Nachbildungen von griechischen und hellenischen Werken in so dichter Fülle zutage wie hier. Wenn man bedenkt, dass nur ein kleiner Teil bis in die heutige Zeit erhalten geblieben ist, so wird uns die Sammlerfreude der damaligen Könige erst klar. Rund 100 km westlich von Algier. Place des Martyrs, täglich geöffnet außer Samstag von 9h bis 12h und 14h bis 17h. |
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TénèsDie Küstenstraße bis Ténès ist eine der landschaftlich schönsten Küstenabschnitte, die man nicht nur in Algerien, sondern vielleicht am ganzen Mittelmeer kennt. Ténès liegt auf einem Felsplateau über dem kleinen Fluss Alallah. Alle Völker, welche in Nordafrika Fuß fassten, blieben hier und errichteten ihren Halteplatz, Versorgungsstation, Veteranenkolonie oder Stützpunkt. Am Stadttor, der alten Brücke und an einer Moschee in der Altstadt findet man noch Bauelemente aus vor- und frühislamischer Zeit und eine warme Mineralquelle. Rund 200 km von Algier entfernt. BlidaSüdlich der Hauptstadt befindet sich Blida, im 16. Jh. von andalusischen Flüchtlingen gegründet, welche für ihr Können in der Kultur von Gartenbau bekannt waren. Die Wildbäche des nahen Atlas sorgten für die Anpflanzung der ersten Orangenplantagen. Zur Zeit der Türken war es ein Erholungsgebiet. Erdbeben und der Puritanismus des 19. Jh. zerstörten das fruchtbare Paradies. Während der kolonialen Besetzungszeit wurde sie zu einer Garnisonenstadt. Das Gebirge des Atlas steigt unmittelbar hinter der Stadt steil auf. Die Hauptstraße Nr. 1, die große transafrikanische Verkehrsverbindung, führt durch den Engpass, den der Oued Chiffa gegraben hat. Diese Landschaft, Gorges du Ruisseau des Singes ist sehr eindrucksvoll. Die teilweise in die Felswand gesprengte Straße beherrscht den Gebirgsfluss. Rosa und weißer Oleander stehen am Rand. Die noch hier freilebenden Affen wagen sich manchmal hervor. Rund 50 km von Algier. MedeaDie Stadt liegt an der Klimagrenze zwischen den bewaldeten und regenreichen Gebieten des Nordens und den Hochplateaus, den Steppen mit Alfa Gras im Süden. Die Römer nannten den Ort Lambdia. Die Mereniden und Türken befestigten sie. Unter Abdelkader wurde der Ort während 10 Jahren zu einem Symbol des Widerstandes gegen die eindringenden Franzosen. Rund 90 km südlich von Algier. |
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